Der Normbereich der Vitamin-K-Serumwerte liegt bei 50-900 ng/l. Statt der direkten Bestimmung von Vitamin K im Serum wird in der Praxis häufig die Gerinnungsaktivität des Blutes gemessen. Um diese aufrechtzuerhalten wird jedoch wesentlich weniger Vitamin K benötigt als für die Vitamin-K-abhängige Aktivierung von Zielproteinen außerhalb der Leber (z. B. Osteocalcin, Matrix-Gla-Protein). Die Bestimmung der gamma-Carboxylierung dieser Zielproteine ist wesentlich aussagekräftiger für den Vitamin-K-Versorgungsstatus. In einer Studie wurde bei der Mehrheit der Teilnehmer ein hoher Anteil an nicht-carboxyliertem Osteocalcin und Matrix-Gla-Protein festgestellt.[1]Theuwissen E, Magdeleyns EJ, Braam LA, Teunissen KJ, Knapen MH, Binnekamp IA, van Summeren MJ, Vermeer C (2014): Vitamin K status in healthy volunteers. Food Funct; 5(2): 229-234.
Qualität von Vitamin K2
Was ist das Besondere an Vitamin K2 MK-7? Vitamin K2 in Form von Menachinon-7 (MK-7) weist im Vergleich zu Vitamin K1 und anderen Vitamin-K2-Formen (z.B.